Der „Michigan-Move“: Wie man das Lacrosse‑Tor erzielt

Problemstellung

Du stehst im Angriff, die Verteidigung drängt, und das Netz bleibt leer. Hier knistert die Luft, weil jeder weiß: Das Michigan kann die Entscheidung ändern. Wenn du das Move nicht gekonnt ausführst, bist du nur ein weiteres Opfer der gegnerischen Pressie.

Grundprinzip

Der Trick berugt auf einer schnellen Hand‑zu‑Hand‑Umkehr, bei der der Schaft des Schlägers unter dem Puck “versteckt” wird, während das Knie die Richtung vorgibt. Kurz gesagt: Du blendest den Keeper, indem du den Puck in die Luft hebst, bevor er weiß, wo er hingehen soll. Das Ganze wirkt, als würdest du den Puck „über den Kopf“ jagen – ein echter Laufschritt, der den Gegner aus dem Rhythmus wirft.

Schritt‑für‑Schritt Umsetzung

1. Positionierung

Stell dich leicht schräg zum Tor, die Füße etwa schulterbreit auseinander, das linke Bein leicht nach vorne. Der Puck muss auf der rechten Seite deines Sticks liegen – das ist das Fundament. Wenn du zu breit stehst, verliert das Move an Schnelligkeit.

2. Der „Under‑hand“ Griff

Greif jetzt mit dem rechten Griff weiter unten am Schaft, fast bis zum Griffband. Dein linkes Handgelenk bleibt am oberen Ende. Diese Doppel‑Griff‑Konfiguration gibt dir die Hebelkraft, den Puck wie einen Luftballon nach oben zu katapultieren.

3. Der Aufwurf

Schieb das linke Knie nach vorne, während du das rechte Bein nach hinten ziehst – das erzeugt den „Kick“. Simultan ziehst du den Puck mit einer schnellen Aufwärtsbewegung, fast wie ein Slap‑Shot, nur dass der Schläger jetzt am Puck vorbeischwenkt. Der Puck fliegt in einer hohen Schleife Richtung Tor.

4. Der Abschluss

Sobald der Puck die Höchstposition erreicht, zieh das Schwert nach unten und treibe es in die Ecke des Netzes. Der Keeper hat kaum Chance, die Kugel zu fangen, weil das Licht gerade im Moment der Höhe verschwindet.

Trainingstipps und Praxis

Ein häufiger Fehler: Zu viel Kraft, zu wenig Präzision. Starte mit leichten Bällen und konzentriere dich auf die „Flugbahn“, nicht auf die Geschwindigkeit. Wiederholungen im freien Raum helfen, das Timing zu verinnerlichen, bevor du das Move im Spiel einsetzt. Und wenn du dir unsicher bist, schau dir das Video auf eishockey-live.com an – dort siehst du das Move in Zeitlupe und erfährst, wo die meisten Spieler scheitern.

Letzter Hinweis

Bleib locker, atme tief, und wenn du das Michigan ansetzt, vergiss das Verteidiger‑Lächeln. Zeig ihnen, dass das Feld dein Spielplatz ist – und schieß den Puck direkt ins Ecktor. Jetzt: Probier das Move im nächsten Training, bevor du es im Match ausprobierst.

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